Die Insel St. Kitts liegt in der Karibik und besteht aus drei Vulkangruppen, die durch tiefe Täler abgetrennt sind. Die höchste Erhebung von St. Kitts ist der 1.156 m hohe Mount Liamuiga, einstmals Mount Misery. Die Kapitale ist Basseterre.
Die Insel Nevis ist durch einen breiten Kanal von St. Kitts getrennt. Der höchste Berg ist der Nevis Peak mit 985 m. In der Im Kanal zwischen beiden Inseln liegt das Eiland Booby Island.
Auf den beiden Inseln leben rund 46.000 Personen (Fortschreibung auf Basis der Zählung von 2001), davon etwa 13.000 in der Hauptstadt Basseterre. Als zweitgrößte Ortschaft zählt Charlestown gerade einmal knapp 200 Bewohner.
Heißes tropisches Klima, durch Passatwinde gemildert, machen das Wohnen paradisisch. Die aride Zeit geht von Erster Monat des Jahres bis April. Im Sommer und zum in der Winterzeit ist die Regenmenge höher und je nach Höhenlage unterschiedlich. Die jährliche Regenmenge beträgt ca. 125-200 mm, Hauptregenzeit von Mai bis Oktober. Huricans können besondersim Sommer auftreten.
Die Amtssprache auf St. Kitts und Nevis ist Englisch. Jedoch wird oft Patois gesprochen. St. Kitts und Nevi wurden 1493 auf der 2. Fahrt des Entdeckers Kolumbus zum ersten Mal besucht, aber erst am Anfang des 17. Jahrhunderts von europäischen Kolonisten besiedelt. 1623 gründete Sir Thomas Warner die erste Kolonie St. Kitts.
Seit der Kolonialisierung waren die Inseln ein ständiger Streitpunkt zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich. 1783 sicherten sich die Briten die Inseln und gliederten sie in das Britische Empire ein. 99 Jahre später schloss man die beiden Inseln mit dem nahegelegenen Anguilla zu einem Bund mit dem Namen St. Christopher-Nevis-Anguilla zusammen.
Heute sind die beiden Inseln Saint Kitts und Nevis ein exklusives Urlaubsziel.